Ich spreche mit mir über mich ... heute mal eine Übersetzung ...

Ich schreibe leidenschaftlich gerne. Ebenso begeistert übersetze ich Texte, vorzugsweise aus dem Italienischen. Deshalb möchte ich heute eine Autorin aus Apulien präsentieren:

 

So bin ich nun mal, ich wiederhole mir ständig, dass Morgen ein anderer Tag ist, der entdeckt werden will, der erobert werden will und der mich vorwärts treibt ... Ich halte nie an, um weiter zuzuhören, aber ich beachte die Details, die Stille, die ungesagten Wörter... die gedrückten Schultern einer Frau, die an mir vorbei geht, die hastigen Schritte einer Jugendlichen, als wenn sie es eilig hätte, erwachsen zu werden. So bin ich nun mal, ich liebe die Stille, weil ich mir besser zuhören kann, ich hasse das leere Gerede, das die Hälse mit Luft füllt und wie unmusikalische Trompeten zu sein scheint, die nur Krach machen... Ich beobachte, ich bin oft still, vor Angst, verstanden zu werden, meine Wörter ziehen die Seelen aus, die mit Girlanden bekleidet sind, in der Hoffnung wie Sterne auszusehen... Ich misstraue denen, die zu viel reden, denen, die zu viel von sich selbst reden und denen, die überhaupt nicht reden. Die Glücksmomente sind viel zu kurz für mich und deshalb für jeden Augenblick des Glücks frage ich mich wie hoch der Preis dafür sein wird. Jeder Schmerz ist ein Stein, der mein Herz erdrückt und meine Seele ohrfeigt. Wie ein Schwamm sauge ich auf, denke ich, meditiere ich und dann agiere ich, ich habe keine Bedenken, ich bedaure nichts, ich dreh mich nie um und schaue der Vergangenheit nach, das tue ich nur, um mich an die erteilte Lektion zu erinnern. So bin ich nun mal, tausend Mal bin ich gestorben, tausend und ein Mal bin ich neu geboren! Für mich ist mein Gestern eine Lektion mehr gewesen, mein Heute ist bald zu Ende, mein Morgen will noch erobert werden! Und gehört MIR! Ich habe viel zu viel Respekt für den, der ich bin, als dass ich aufgebe, gewähre, erlaube und Kompromisse eingehe... Nicht alle können mich lesen, und noch weniger können sie mich verstehen, und doch ist der Schlüssel meines Herzens vor aller Menschen Augen, aber nicht alle sehen ihn und was mich verwundert, das alles interessiert mich gar nicht, im Gegenteil ... fast erwarte ich es. Ich brauche nicht viel, um Türen und Beziehungen zu schließen, ein falsches Wort zur falschen Zeit mit dem falschen Ton könnte eines von vielen Motiven sein. Ich liebe die Einfachheit, die Demut, den Respekt so sehr, dass ich daraus mein Lebensmotto gemacht habe. Es interessiert mich nicht, im Mittelpunkt zu stehen, Ehrungen und Glorien interessieren mich nicht. .. es würde mir genügen der gleichen Wärme, die ich in der Poesie finde, in den Armen einer wahren und reifen Liebe zu begegnen...

 

Simona Maggiore, Lecce (Italien)

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Kommentare: 4
  • #1

    Pamula Casado (Mittwoch, 01 Februar 2017 09:03)


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  • #2

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  • #3

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  • #4

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