Willkommen 2015!

Janus,  das göttliche Mitglied aus dem römischen Pantheon, beendet und eröffnet das Jahr. Wir finden ihn im Namen des ersten Monats wieder. Er kennt die Zukunft schon bevor wir sie erleben und er erleuchtet uns den Tag. Auf alten Münzen wird der „Herr der Zeit“ gerne mit zwei Gesichtern dargestellt. Ein junges für das beginnende Jahr und ein altes für das vergangene. Aus den vergangenen Monaten nehmen wir gerade mal die Erfahrungen mit, von denen wir etwas gelernt haben und durch die wir unser Leben erlebnisreicher gestalten konnten.

Im kommenden Jahr wird uns die Fünf zwölf Monate lang begleiten. Sie steht genau in der Mitte der neun Grundzahlen. Sie steht für Wechsel, Abenteuer und Bewegung. Die Fünf bildet die Brücke zwischen Erde und Himmel. Sie symbolisiert die Evolution, die progressive Bewegung, den Wandel.

Die Fünf ist in allen Völkern und Religionen präsent.

Der Mensch hat fünf Sinnesorgane: Haut, Mund, Nase, Ohren, Augen. Und jede seiner Hände hat fünf Finger, sowie jeder seiner Füße fünf Zehen aufweist.

Die fünf Elemente der Chinesen sind: Wasser, Feuer, Holz, Metall, Erde.

Die ägyptische Göttin Nut bringt fünf Kinder in fünf Tagen in ihre Welt.

Das Gesetz der Wiedervergeltung hat fünf Regeln: Leben für Leben, Auge für Auge, Nase für Nase, Ohr für Ohr, Zahn für Zahn.

Man findet die Fünf nicht nur in der Bibel, sondern auch im Koran.

Für den Islam ist die Fünf eine heilige Nummer. Die fünf Pflichten eines Moslems sind: die Ausübung des Glaubens, das Gebet, das Fasten, die Almosen, die Pilgerschaft.

Die Gebote des Buddha sind ebenfalls fünf: nicht töten, nicht stehlen, nicht unzüchtig sein, nicht lügen, sich nicht betrinken.

Wenn das Pentagramm (ein Stern mit fünf Zacken) gerade steht, symbolisiert es den Menschen und seine physische und psychische Energie. Der Stern mit fünf Punkten wurde erstmals von Pitagora beschrieben und von Leonardo da Vinci menschlich ausgearbeitet. Der Kopf des Mannes stellt die Hegemonie des Geistes gegenüber der Materie dar.

Fünf Jahre studieren und seine Gedanken in sich vereinen auf dem Weg zur absoluten Weisheit - zur Initiation.

Wenn die Spitze des Pentagramms jedoch nach unten zeigt, dann werden die beiden oberen Zacken den Hörnern des Teufels zugeschrieben. Dadurch kommt die Hegemonie der Sinne gegenüber dem Geist zum Ausdruck. Die Materie siegt gegenüber der Spiritualität. Das Böse siegt über das Gute.

Die positiven Eigenschaften der Fünf präsentieren sich in der Entdeckung, im Aufstieg und in der Forschung. Ihre negativen Eigenschaften offenbaren eine gewisse Unbeständigkeit, weisen gerne den Weg zum Irrtum und zur Leichtsinnigkeit. 

Das neue Jahr 2015 führt uns zu einer vielversprechenden Fünf! 2, 0, 1, Fünf! Sie ist schon in uns. Wir brauchen sie nur zu akzeptieren. Dann bringt sie die ersehnte Bewegung in unser Leben.

 

 

 

 

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