Meine Gedanken zum Tag der Frau

 

Als Frau wird man geboren. Eigentlich. In manchen Fällen kommt das Feminine erst später durch. Während des Wachstums darf man sich entwickeln. Mehr oder weniger. Es kommt eine Erziehung dazu, die den Frauen erklärt, was sie im Leben erwartet und wo ihre ... physischen ... Grenzen sind.

Letzteres wollen viele aber nicht einsehen. Sie wollen ihr Leben lang sich selbst beweisen. Hosen tragen. Nicht unbedingt, weil sie krumme Beine haben. Einfach, um ihre feminine Seite zu verstecken. Die unterdrücken sie dann gerne mit einem sehr unweiblichen Auftritt. „Einen Mann stehen“. Als ob es davon nicht schon genug gibt. Die Männer mit der Brechstange beherrschen. Das muss doch nicht sein. Es ist so angenehm, mit einem freundlichen Lächeln viel mehr erreichen zu können als mit unangenehmen, nicht enden wollenden Diskussionen und Rechthaberein.

Was hat denn die Emanzipation an den Tag gebracht? Gleichberechtigung ist für mich ein Schimpfwort. Ich will nicht gleichberechtigt sein! Ich kann nicht das tun, was Männer können. Ich will es auch nicht. Es ist doch viel angenehmer, wenn ein Mann mir die Tür öffnet, anstatt sie mir vor der Nase zuknallt. Diese angebliche Gleichberechtigung hat auch die guten Manieren völlig umgewandelt.

Ich streite nicht ab, dass es schwache Frauen gibt, so wie man auch schwachen Männern begegnen kann. Jedoch ist es mir unmöglich, die Rolle als „Frau = Opfer“ grundsätzlich akzeptieren zu sollen. Ich habe viele Frauen aus der orientalischen und arabischen Welt kennengelernt. Sie sind keineswegs untergeordnet! Sie führen ihre Familien mit der gleichen selbstbewussten Stärke wie wir hier im Okzident. Ungerechtigkeiten und Misshandlungen gibt es überall und wird von beiden Geschlechtern ausgeführt. Diese "Gleichberechtigung" ist für mich die traurigste. Wir sind keine Opfer a priori.

So wie ich auch all die unbegründeten Forderungen nach „gleichen Rechten“ nicht mehr hören kann. Rechte für was? Die feminine Seite verlieren? Ich will kein Mann sein und schon gar nicht das tun, was nur Männer können oder tun sollten.

Die Frau führte den Haushalt, bestimmte die Erziehung der Kinder, und widmete sich den schönen Künsten: Musik, Malerei, Literatur. Irgendwann genügte das nicht mehr. Und jetzt wird geklagt, weil viele sich überfordert fühlen. Kinder, Beruf, Alltag. Keiner hat sie dazu gezwungen! Das haben sie sich mit den Jahren, Jahrzehnten selbst „erobert“.

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0