Das Gehirn ist wie ein Schwamm

Das Gehirn ist wie ein Schwamm. Es saugt auf sobald wir die Augen öffnen. Von Geburt an beginnt das große Aufsaugen. Farben, Formen, Gefühle. Töne werden bald zu Wörtern, die sich rasch in Sätze zusammenstellen lassen.

Dieser immense Schwamm gibt seine Eindrücke in verschiedene Abteilungen weiter. Da gibt es die Gedanken. Sie sollen unsere Wahrnehmungen beschreiben. Damit sie im Verstand weiterentwickelt werden können. Da sind Gefühle, die wir (noch) nicht erklären können, aber sie werden gespeichert.

Jahr für Jahr wächst nicht nur der Körper, sondern auch das Wissen in unserem Gehirn. Der Schwamm saugt auf, nimmt mit was er kann. Irgendwann ist er so voll, dass die erste Erkenntnis fällig ist.

Ich brauche nicht alles was ich aufsauge.

Ich kann wählen, was für mich wichtig ist und versuchen, das Unwichtige zu vergessen, zu verdrängen. Der Schwamm muss einfach ab und zu ausgewrungen werden. Dazu hat er ein unendlich großes Auffangbecken. Es wird gerne Erinnerung genannt. Doch manche nutzen es auch zur definitiven Ablagerung. Dann wird es dem Unterbewusstsein zugewiesen. Von dort soll uns so gut wie nichts mehr ins Gedächtnis zurückkommen.

Irgendwann spüren wir eine neue Präsenz in uns. Diesen Geist nennen wir gerne Intuition oder Instinkt. Ihm verdanken wir, was die Vernunft mit ihren rationalsten Gedanken nicht zu erklären vermag. Eines dieser großen Mysterien ist die Liebe. Unerklärlich, unergründlich, irrational, wider aller Vernunft. Wir spüren sie, wir leben sie, wir versuchen, sie mit tausend Wörtern zu erklären. Doch all diese Versuche bleiben eine närrische Illusion.

Die Liebe lässt sich nicht einfangen. Man kann sie nicht beweisen. Sie ist das schönste Gefühl, dessen wir fähig sind. Deshalb sollten wir sie annehmen und genießen. Nicht immer bleibt sie lange bei uns. Für diese Empfindung hat unser Gehirn noch keinen festen Platz gefunden. Dabei sollte es eine ganz sichere Stelle geben, an der sie Wurzeln fassen kann. Wahrscheinlich ist dafür auch nicht das Gehirn zuständig, sondern das Herz...!?!

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Светлана Петровна (Freitag, 13 November 2015 13:21)

    Любовь требует уединения, бережного отношения и понимания. Любовь часто разрушает зависть других людей. В мифах Древней Греции есть "История Геродота". Основной смысл которой сводится к тому, что Боги не любят счастливых людей. В древности люди знали, что нельзя демонстрировать свою удачу и счастье. Так как это может вызвать зависть и гнев богов. Боги считали, что счастье — это привилегия богов. А дерзких людей, желавших счастья, нужно наказывать.