Die Natur verteidigt sich

Draußen ist endlich mal wieder der Sommer zu Besuch. Wie lange, will ich gar nicht wissen. Einfach die angenehme, trockene Wärme genießen. Und die Sonne respektieren! Sonst gibt es Ärger - auf der Haut und im Kopf.

 

Viele sprechen vom Respekt für die Berge, für das Meer, für Tiere (den Menschen schließe ich hier absichtlich aus!). Aber die Sonne, die Naturgewalten, sie sind einfach da und sollen ausgenutzt werden. Dabei wollen sie es überhaupt nicht. Und sie wehren sich mit einer Vehemenz, die der Mensch in dieser Generation nur annähernd zu spüren bekommt.

 

Allein die vielen „Ereignisse“ in den Tagen vor Vollmond sollten einmal näher berücksichtigt werden. Wenn die Menschen durchdrehen und sie Taten begehen, vor denen sie selbst Angst hätten, würden sie nur eine halbe Minute lang darüber nachdenken. Der zunehmende Mond gibt ihnen aber den nötigen Adrenalinschub und nimmt ihnen die eigentlich zwingende Konzentration.

 

In ihrem Eifer bemerken sie selbst nicht, wie sehr sie doch von etwas abhängen, von etwas ermutigt werden, das ihre Intelligenz völlig überfordert. Für diese Menschen kommt es aus dem eigenen Kopf. Sie wehren sich gegen Ungerechtigkeit, sie fanatisieren ihre Probleme, sie versuchen den Kampf gegen das Unmögliche. Sie suchen die Bestätigung dazu in ihrem Unterbewusstsein, ohne zu verstehen, dass sie gerade auf diesen Abgrund unserer Seele keinen Einfluss haben.

 

In die Zeitungen kommen letztendlich nur die „gewaltigen“ Untaten. Im alltäglichen Leben bleiben die „kleineren“ Frevel eher anonym, obwohl diese ebenso abscheulich sind. Ich sehe keine Differenz zwischen einem ignoranten Sadisten, der seinen Hund oder sein Kind bei hohen Sommertemperaturen im stickigen Auto auf irgendeinem Parkplatz zurücklässt und dem durchgeknallten Killer, der gezielt auf Menschen schießt oder mit dem Lkw auf sie losfährt. Beides ist gleichfalls gravierend und ich akzeptiere keine Begründung, deren Inhalt sich nur mit oberflächlicher Ignoranz zu gestalten versucht.

 

Der Sommer ist angeblich die schönste Jahreszeit. Spätestens seit dem intensiven Klimawandel der letzten Jahrzehnte sind diese Monate jedoch immer gefährlicher geworden. Besonders der Kosmos scheint sich zu wehren. Er sendet weiterhin seine Einflüsse auf die Erdbewohner. Manchmal sind sie jedoch so rabiat, dass man sich fürchten sollte. Oder sind es vielleicht doch die unzähligen Satelliten, mit denen wir unser gehetztes Leben noch mehr beschleunigen wollen, deren Strahlen vielmehr die kosmischen Einflüsse .... vergiften ... ?

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Karin Goller (Samstag, 23 Juli 2016 17:00)

    Hallo Marina, ja es ist schon erschreckend, was so alles auf unserer Erde passiert. Doch wieviel Fortschritt ist in den 75 Jahren, die ich lebe, vorangekommen. Die Menschen sind überfordert von der Schnelligkeit. Doch auch ich leide unter dem Vollmond. Ich bin unruhig, leicht zu verunsichern...und ich glaube, so geht es vielen Menschen. Wenn sie dann keinen Halt haben..., aber das entschuldigt nichts! Doch die Umgebung formt und es ist das Elternhaus, das gefragt ist, doch wer kümmert sich um die Kinder. Die Eltern sind nur noch auf sich fixiert und wenn es im KLeinen schon nicht klappt??? Ich denke einfach, wir müssten umdenken, die Familie müsste wieder im Vordergrund stehen, dann, nur dann, könnte es auch wieder menschlicher zu gehen. Doch auch unsere Kanzler, Präsidenten könnten noch einigges daszulernen, doch auch da hat bereits das Elternhaus versagt. Immer höher, immer weiter??? Das geht sooo nicht. Wir müssen uns wieder auf uns besinnen und auf unsere Werte, dann könnte es funktionieren. Denn es ist oft nur der Neid, das Mobbing... , aber nur den Vollmond dafür verantwortlich machen, ich glaube, da machen wir es uns zu einfach , LG Karin Goller