Der Monat Januar und seine Besonderheiten

 

In meinem bisherigen Leben war der Monat Januar stets voller negativer Überraschungen gewesen.

 

Ich hatte meine jährliche Mandelentzündung (bis ich mir die Weisheitszähne ziehen ließ). In diesen ersten Wochen des Jahres wurden meine Allergien entdeckt. Überhaupt war ich häufig krank.

 

Als ich noch unser Auktionshaus führte, war dieser Monat der ruhigste im Jahr. Der 6. Januar und das darauffolgende Wochenende beendeten stets unsere zweiwöchigen Ausstellungen und Auktionen in interessanten Winterorten. Gerne erholten wir uns irgendwo einige Tage, bevor wir Bilanzen zogen und neue Programme für das Jahr aufstellten. Beruflich hatte ich auch die größten Niederlagen in diesem Monat. Kündigungen, Projekt-Abbrüche, Prozesse...

 

 

 

Deshalb nutze ich ihn heute bewusst zum

 

AUFRÄUMEN.

 

Das kann ich wirklich groß schreiben.

 

Altes wird entsorgt.

 

Noch Brauchbares wird neu geordnet.

 

Motivierte Listen für Neues verlängern sich.

 

 

 

Seit einigen Jahren ist mein Schreibtisch in meinem Laptop drin. Auch hier kann man viele „Notizen“ aufhäufen, Ordner füllen, Bilder sammeln. Dementsprechend ist es nicht zu vermeiden, dass sich auch auf dem virtuellen Schreibtisch eine gewisse Unordnung breit macht. Fotos bekommen von mir ohnehin sofort einen Titel, wenn nicht gleich auch ein Datum. Und doch hüpfen sie gerne von einem Ordner in den anderen. Mal sind sie in meinem Archiv, mal schlüpfen sie zu meinem Mann oder sie bleiben in der Mappe „Zum Ausdrucken“ hängen.

 

Kleine Texte, flüchtig aufgezeichnete Notizen, sind kaum zu bändigen. Sie befinden sich in vielen Ordnern und warten geduldig auf ihren Moment, wenn ich die kurzen Infos zu Rate ziehe oder die kleinen Texteingaben zu Blogs vervollständige.

 

Jedoch kann man bei dem Versuch, eine systematische Ordnung herzustellen, auch einiges finden, das in den Zwischenräumen der Vergangenheit steckengeblieben war.

 

So erging es mir mit der Rezension für ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und das ich sehr schätze. Unbegreiflich ist mir nur, wie es möglich war, dass ich meinen Blog dazu übersehen konnte. Wie dem auch sei, es ist nie zu spät für eine Buchbesprechung.

 

 

 

Also, dann, bis morgen...

 

 

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