Das amüsante Ende einer Leseflaute

Ich war von einer viel zu lang anhaltenden Leseflaute betroffen. Keines meiner Klassiker wollte mich ansprechen. Rabelais war zu anstrengend, Chaucer langweilte mich bald, Virginia Woolf war mir zu sprunghaft. Ich wollte es ein wenig unterhaltsamer, mitreißender.

 

Zum Glück hat mich ein guter Freund gerettet!

 

Klaus Kurt Löffler schreibt unterhaltsame (Jugend)Bücher, die auch Erwachsene gerne lesen können. Für mich ist er schon lange kein unbekannter Autor mehr.

 

Dieses Mal las ich „Das Fürstengrab“.

 

Seine beiden Helden Max & Micha waren wieder einmal unterwegs für eine ihrer spannenden Detektivgeschichten. Die schöne große Schrift war angenehm für die Augen. Die etwas kuriosen Illustrationen unterstützten das Kopfkino.

 

Ich habe mich sehr gerne in meine Kindheit zurückversetzen lassen, als ich mit den Nachbarkindern unterwegs war und wir auch Abenteuerspiele suchten. Es gab damals kein Handy und keine Playstation. Das Fernsehen wurde streng gesteuert. Aber wir hatten unsere Fantasie und die Natur um uns herum. Daraus entstanden manchmal lustige, manchmal auch gruselige Sachen. Je nach Laune und Jahreszeit. Aber es war immer unterhaltsam und lehrreich. Und niemals banal oder langweilig.

 

Wie die Bücher von Klaus Kurt Löffler. Als ich meinem Patenkind das erste Abenteuer von Max & Micha geschenkt habe, war sie damals gerade mal 11 Jahre alt. Aber das ist genau das richtige Alter, um ernsthaft mit dem Buchlesen zu beginnen. Mit diesen anregenden Abenteuern können sich die Kids sehr gut identifizieren. Sie werden nicht als unmündige Kinder angesehen. Die Erwachsenen begegnen ihnen stets mit Respekt und augenzwinkerndem Humor.

 

Übrigens, Klaus Kurt Löffler hat auch etwas nur für Erwachsene publiziert: seine Gedichte und Gedanken, in denen er Alltägliches, Aktuelles, aber auch die eigene Gefühlswelt auf den Punkt genau analysiert. Jeder findet dort einen Gedanken, eine Anspielung, die man aufnehmen und darüber nachdenken kann.

 

Und wenn ein (Jugend)Buch euch amüsiert hat, könnt ihr es gerne auch an Jugendliche weitergeben.

 

Der Autor würde sich freuen.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0